WP: Wie entstand die Idee?
Flaschel: Die Idee, solch einen Treffpunkt zu schaffen, gibt es bereits länger. Wir haben 1999 schon einmal einen Anlauf gewagt, besonders junge Frauen mitten im aktiven Berufs- und Familienleben anzusprechen. Diesmal wollen wir es gemeinsam im Pastoralverbund Oeventrop-Rumbeck versuchen.
WP: Was will der Treffpunkt frau?
Echterhoff: Es soll ein lockerer Treffpunkt sein, wo Frauen ins Gespräch kommen können. Wo sie auch einmal ohne Partner oder Kinder für sich sind und Zeit für Gespräche und Themen haben, die im alltäglichen Leben zu kurz kommen. Wir wollen einen Freiraum schaffen, in dem Frauen sich auch als Frau wieder bewußter wahrnehmen und voneinander lernen können.
WP: Welche Themen könnten zum Beispiel Inhalt der Treffen sein?
Flaschel: Glück, Partnerschaft. Wie lebe ich als Frau, welche Rollen nehme ich ein? Welches Frauenbild haben wir? Was ist Schönheit? Gesundheit und Wellness können weitere Themen sein. Genauso wie bestimmte Wendepunkte im Leben. Natürlich wollen wir auch Raum für gemeinsames spirituelles Erleben schaffen. Wir möchten Anregungen geben. Die Themen wählen und bestimmen die Teilnehmerinnen selbst.
WP: Warum wenden Sie sich gerade an Frauen um die 30 bis 45 Jahre?
Echterhoff: Uns ist bewusst, dass gerade in dieser Altersgruppe Frauen das Bedürfnis haben nach mehr, nach Austausch. Dass sie auf der Suche sind nach etwas, das eben nicht durch beispielsweise sportliche oder andere Freizeitaktivitäten abgedeckt wird.
WP: Wann findet der erste Treffpunkt frau statt?
Flaschel: Der erste Treffpunkt ist am kommenden Donnerstag um 20 Uhr im Pfarrheim Oeventrop, Steiler Weg 4. Es ist ein lockerer Infoabend, bei dem wir die Idee vorstellen und zeigen möchten, wie solch ein Treff ablaufen könnte. Das spätere Programm gestalten die Frauen selbst. Gemeindereferentin Nicola Echterhoff, Hildegard Steinig von der kfd Rumbeck und ich von der kfd Oventrop stehen als Ansprechpartnerinnen und Unterstützung bereit. Für die Treffen können beide Pfarrheime in Oeventrop und Rumbeck genutzt werden.
Mit Lore Flaschel und Nicola Echterhoff sprach Ute Vollmer.